EU-Projekt:
Human Interactions with the Mountain Birch Forest Ecosystem:
Implications for Sustainable Development (HIBECO)

Der Fjellbirkenwald Lapplands mit seiner dominanten Baumart Betula pubescens ssp. czerepanovii ist seit Jahrhunderten dem Druck der extensiven Rentierbeweidung und vielseitiger anthropogener Einflußnahmen (z.B. Land- und Forstwirtschaft, Tourismus) ausgesetzt.

Das mit 1,7 mio aus EU-Mitteln finanzierte Projekt HIBECO (befristet bis zum Frühjahr 2003) hat zum Ziel, die menschlichen Einflüsse und den gegenwärtigen Zustand dieses Ökosystems zu untersuchen und soll darüber hinaus Szenarien bzw. Entwicklungspläne zur Sicherung einer nachhaltigen Nutzung formulieren.

Neben Mitgliedern aus anderen EU- und nicht EU-Staaten (Norwegen, Schweden, Finnland, Grönland, Island und Großbritannien), die unter anderem Daten über die Produktivität des Ökosystems oder Schädlingsbefall liefern, arbeiten in einem Teilprojekt Mitglieder des Institutes für Geographie der Universität Hamburg und der Mc Gill University Montreal, Kanada (330.000 ) über den menschlichen Einfluß und die Auswirkungen auf das Fjellbirkenwald-Ökosystem. Es sollen Bewertungen der anthropogenen Interaktionen und Möglichkeiten für eine zukünftige nachhaltige Nutzung geliefert werden.

Kernpunkte dieses Forschungsvorhabens sind die Auswertung von Interviews mit den lokalen Nutzern, Analysen von Fernerkundungsdaten und landschaftsökologisch-vegetationskundliche Untersuchungen.

Mitarbeiter des Projektes aus der Arbeitsgruppe COLECC sind:
Prof. Dr. Dietbert Thannheiser
Dr. Jan Wehberg

Für weitere Informationen:
HIBECO